Drachenbootfestival 2018

 
Einmal mehr stand die Stadt an der Ruhr am Wochenende im Zeichen des Wassersports. Das Drachenbootfestival zog bei bestem Wetter wieder tausende Aktive und Zuschauer in seinen Bann. Während der Mittagspause eingebettet war dieses Jahr die Wiederaufnahme der seit Jahrzehnten ausgesetzten Ruderrennen zwischen den Traditionsgymnasien Otto-Pankok- und Karl-Ziegler Schule.  Ausgetragen wurden die Rennen anlässlich des 120-jährigen Jubiläums in historischen Renngigs.
Parallel waren beide Schülerruderriegen, die sich seit 1898 ein Bootshaus teilen, die Vorbereitungen angegangen: Der sportliche Ehrgeiz war durchaus vorhanden, dennoch war man sich im fairen Wettkampf stets der gemeinsamen Geschichte bewusst. 
Für die Schüler begann der Tag schon früh. Zwar waren die selten gebrauchten Boote schon in der Vorwoche aufgeriggert worden, dennoch wartete auf die Beteiligten jede Menge Arbeit. Riemen und Rollsitze wurden zusammengesucht und zum Steg gebracht,  Leinen und Auftriebshilfen für die Schleusung vorbereitet. Letzte Justierungen am Ruderwerk wurde vorgenommen. Dann gingen die Mannschaften aufs Wasser, begleitet von den ersten Schaulustigen an Land. Die Schleusung am Wasserbahnhof war für viele der Jugendlichen eine neue Erfahrung. Dank des sehr umsichtigen Schleusenwärters und der sorgfältigen Instruktion durch Ralf Peter Stumme vom Classic-Boat-Club lief sie aber, wie auch das Aufwärtsschleusen nach getaner Arbeit vollkommen problemlos.
Hektisch wurde es nach der „Talschleusung“ am Regattasteg. Die ersten Rennmannschaften saßen kaum im Boot, da wurden sie auch schon an den Start gerufen. Das erste Rennen bestritten die Schüler der Klassen 7-9. Der Schülerruderverein der Karl-Ziegler-Schule gewann denkbar knapp per Zielfotoentscheid. Auch im zweiten Rennen (Oberstufenschüler und Lehrer) konnte sich der Schülerruderverein durchsetzen. Nach einem Krebs zu Beginn des Rennens musste sich die OPS-Auswahl trotz fulminanter Aufholjagd deutlich geschlagen geben. Im Vergleich der ehemaligen Schüler konnte sich dagegen die Otto-Pankok-Schule klar durchsetzen. Vor den Augen des ehemaligen langjährigen Trainers und Protektors Karl-Hanns Richartz schlugen die Ehemaligen der Ruderriege ihre deutlich jüngere Konkurrenz vom Schülerruderverein deutlich. 
 
Rennen:
Bootsmannschaft des SRV in Rennen 1: Jgst. 7-9:
Stm. Raban Stumme , Meike Laudamus, Carlo Müller, David Wissing, Sinan Gümüsburun, Julius Weih, Jan Heilos, Donatus Dieberg-Hemmerle, Kian Maurer
 
Rennen 2: Jgst. 10-12:
Stm. Julius Weih, Luis Droste, Niklas Mattheis, Mara Sellin, Julian Schaa, Nele Stumme, Jeremy Deck, Lennart Henke,  Lukas Padrock
 
Rennen 3: Altschüler
Stf. Jennifer Denkhaus, Katja Bäcker, Robert Urban, Patrick Lindner, Dennis Körner, Martin Orth, Alex Stark, Martin Hömßen
 
Boote:
Otto Pankok Schule: Renngigachter „Linde“ Baujahr 1963, Bootswerft Empacher, übernommen vom „Akademischen Ruderclub Würzburg“, einer der letzten gebauten Achter dieses Typs.
Karl-Ziegler Schule: Renngigachter „Hagen“ Baujahr 1928, Bootswerft Pirsch, übernommen aus der Auflösung der Sammlung des südbayrischen Schifffahrtsmuseums

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